Unternehmen2019-01-11T09:32:23+00:00

UNSERE FIRMENPHILOSOPHIE

Flexibel – sicher – innovativ: Die FENOTEC GmbH stellt Produkte aus flexiblen Materialien her und hat sich zum Ziel gesetzt, genauso flexibel auf die Anforderungen der Kunden einzugehen. Unser Anspruch täglich innovativ zu sein beinhaltet zum einen, neue Produkte zu entwickeln, zum anderen nahezu ausgereifte Produkte zu verbessern und anwenderfreundlicher zu gestalten. Unsere zahlreichen patentierten Lösungen belegen dies und wurden entwickelt, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Die Produkte, die wir seit über 50 Jahren herstellen, sind sicher – sicher für die Umwelt, sicher bei der Anwendung und sicher für den Betreiber.

Ein Garant für die Sicherheit unserer Produkte ist die Zulassung durch das DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik). Außerdem arbeiten wir eng mit dem TÜV, der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung) und der PTB (Physikalisch Technischen Bundesanstalt) zusammen und sind von der BG RCI (Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie) für die Arbeitssicherheit unserer Produkte ausgezeichnet worden.

UNSERE TECHNOLOGIEN

Heizkeil

Bei der überlappenden Verbindung von Kunststofffbahnen (z. B. aus PE, PP) oder beschichteten Gewebeplanen (z. B. PVC) oberhalb einer Foliendicke von 0,3 mm wird kommt das Heizkeilschweißen als kontinuierliche Fügetechnik zum Einsatz. Dabei bewegt sich der Heizkeil an den Kunststofffolien bzw. den beschichteten Gewebeplanen entlang und verschweißt die festliegenden Bahnen. Die Wahl der Schweißtemperatur, des Drucks und der Zeit, mit der der Heizkeil diesen Druck ausübt, ist dabei von großer Bedeutung. Durch zahlreiche Versuche mithilfe von Zugmaschinen und Einlagerungstests haben wir für sämtliche Folien, die bei uns zum Einsatz kommen, die optimalen Parameter festgelegt. Dadurch können wir sicherstellen, dass eine gleichmäßige Plastifizierung der Fügeflächen stattfindet.

Wärmeimpuls

Zu Beginn des Fügeverfahrens werden dünne Metallschienen, die mit einer Antihaftschicht (meist PTFE) versehen sind, mit einem kurzen, aber hohen Stromimpuls beaufschlagt, wobei sie sich erwärmen. Die Wärme wird mittels Wärmeleitung durch die Folie an die Fügestelle gebracht. Während beim beidseitigen Wärmeimpulsschweißen das Temperaturprofil in den Fügeteilen aufgrund der Anordnung der Heizbänder symmetrisch verläuft, zeigt es bei der einseitigen Verfahrensvariante einen asymmetrischen Verlauf und wird vorwiegend für sehr dünne Folien angewendet.

Ultraschallschweißen

Beim Ultraschallverfahren werden die von einem Ultraschall-Generator erzeugten elektrischen Schwingungen durch den Ultraschall-Wandler in mechanische Schwingungen gleicher Frequenz umgewandelt und über ein Transformationszwischenstück und die Sonotrode dem Schweißgut zugeleitet. Dabei arbeiten der Generator und das sog. Schwinggebilde in Resonanz. Durch die Reflexion der mechanischen Schwingungen an der schallabstrahlenden Endfläche der Sonotrode bildet sich eine stehende Welle aus, die Energie in das Schweißgut überträgt.
Die den Werkstücken unter einem bestimmten Anpressdruck zugeleiteten mechanischen Schwingungen werden absorbiert und an der Grenzfläche reflektiert. Durch die daraus entste- hende Molekular- und Grenzflächenreibung entsteht Wärme. Der Kunststoff beginnt zu erweichen und es bildet sich im Bereich der Fügezone aufgrund der plastifizierten und stark dämpfenden Kunststoffschicht eine Schallsperre, die zu einer sehr intensiven Aufschmelzung des Kunststoffs führt, d.h. die Reaktion beschleunigt sich von selbst, da ein steigender Anteil der Schwingungsenergie in Wärme umgesetzt wird.
Es findet also ein Verschweißen durch innere Reibung statt. Nach einer bestimmten Halte- bzw. Abkühlzeit unter Beibehaltung der Anpresskraft ist die Schweißverbindung geschaffen. Diese Verfahren kommt in unserem Werk insbesondere bei dünneren Folien zum Einsatz.

Hochfrequenzschweißen

Hochfrequenzschweißen gilt als das hochwertigste Verfahren zum Verbinden von thermoplastischen Werkstoffen. Im Gegensatz zu den Verfahren, bei denen Wärme von außen zugefügt wird oder bei den Anwendungen, bei denen die zum Schweißen erforderliche Wärme durch mechanische Bewegung erzeugt wird, findet bei dem Einsatz von Hochfrequenzenergie die Erwärmung dielektrisch im Werkstoff selbst statt. Beim Hochfrequenzschweißen wird die Schweißwärme durch Molekularschwingungen direkt im Material erzeugt.
Für dieses Verfahren eignen sich thermoplastische Werkstoffe, die eine ausreichende Plastifizierung und einen Schmelzfluss durch Erwärmung erreichen. Wir verarbeiten in unserer Produktion weiche PVC Folien, Polyurethan Folien (TPU) und TPU beschichte Textilgewebe. Die Auswahl der zu verarbeitenden Werkstoffe richtet sich nach den technischen und praktischen Anforderungen für das fertige Produkt.

Kleben

Durch Kleben werden Fügeteile mittels Klebstoff miteinander verbunden. Die die Adhäsionbildenden Wechselwirkungen zwischen Klebstoff und Fügeteiloberfläche haben mit weniger als 1 Nanometer eine nur äußerst geringe Reichweite. Deshalb ist eine gute Benetzung der Fügeteile durch den noch nicht verfestigten, also flüssigen Klebstoff eine notwendige Voraussetzung für die Herstellung einer qualitativ hochwertigen Klebung. Neben der Benetzungsfähigkeit müssen Klebstoff und Fügeteil zueinander passendende Molekülgruppen aufweisen, damit es zur Ausbildung von Wechselwirkung zwischen Klebstoff und Fügeteiloberfläche und somit zur Adhäsion kommen kann. Wichtig dafür ist das Verunreinigungen vor dem Kleben entfernt werden. Hierbei gilt die Faustformel: Nicht so sauber wie möglich, sondern so sauber wie nötig. Das gilt auch für das Fügen mit Quellschweißmittel, dass häufigste von uns verwendete Verfahren zum Kleben.

Vulkanisieren

Als Vulkanisation bezeichnet man Verfahren, bei denen thermoplastische Naturkautschuke oder Synthesekautschuke in elastomere Kunststoffe überführt werden. Bei der Vulkanisation werden zwischen den Makromolekülen der Kautschuke kovalente Vernetzungen gebildet, sodass sich die Moleküle nicht mehr frei gegeneinander bewegen können, was zu einem elastischen Verhalten führt. Wir verwenden dieses Verfahren für unsere elastomeren Kunststoffe.

Nähen

Nähen stellt eine sehr gute Möglichkeit dar, eine Fügenaht zu verstärken. Wir kombinieren dieses Verfahren mit anderen Fügeverfahren und nutzen es insbesondere für unser vernähtes Vlies und für Außenhüllen von Flugkörpern.

FOLIEN, VLIES UND TECHNISCHE TEXTILIEN

Technische Textilien

Technische Textilien ist ein Sammelbegriff für textile Materialien und daraus gefertigter textiler Fertigerzeugnisse, die vorrangig hinsichtlich ihrer technischen und funktionellen Eigenschaften und nicht wegen ihres ästhetischen und dekorativen Charakters verwendet werden.

Geotextilien

Geotextilien bestehen entweder aus natürlichen (wie Schilf, Jute und Kokos) Fasern oder künstlichen (wie Polypropylen, Polyamid, Polyester und Polyethylen) Stoffen und werden zum Trennen, Dränen (Drainagieren), Filtern, Bewehren, Schützen, Verpacken und zum Erosionsschutz eingesetzt. Sie kommen in Form von Geweben, Vliesstoffen und Verbundstoffen zum Einsatz. Aufgrund der begrenzten Haltbarkeit werden Geotextilen aus Jute- oder Kokosfasern nur verwendet, wenn die spätere Verrottung erwünscht ist.

Vliesstoffe

Ein Vliesstoff ist ein Gebilde aus Fasern begrenzter Länge, Endlosfasern (Filamenten) oder geschnittenen Garnen jeglicher Art und jeglichen Ursprungs, die auf irgendeine Weise zu einem Vlies (einer Faserschicht, einem Faserflor) zusammengefügt und auf irgendeine Weise miteinander verbunden worden sind; davon ausgeschlossen ist das Verkreuzen bzw. Verschlingen von Garnen, wie es beim Weben, Wirken, Stricken, der Spitzenherstellung, dem Flechten und Herstellung von getupften Erzeugnissen geschieht.
Vliesstoffe sind größtenteils flexible textile Flächengebilde, d. h. sie sind leicht biegsam, ihre Hauptstrukturelemente sind textile Fasern und sie weisen eine vergleichsweise geringe Dicke gegenüber ihrer Länge und Breite auf. Allerdings werden auch Vliesstoffe mit einer verhältnismäßig großen Dicke hergestellt, die räumlichen Gebilden zugeordnet werden müssen (z. B. Vliesstoffe für Dämmstoffe und Polstermaterialien). Ebenso existieren Vliesstoffe, die wegen der verwendeten Fasern (z. B. nicht verspinnbaren Kurzfasern) oder der Verfestigungsverfahren eher Papieren, Folien oder faserverstärkten Kunststoffen als Textilien ähneln.
Vliesstoffe stellen eine Materialgruppe mit einer großen Eigenschaftsvielfalt dar, die durch die Vielzahl von nutzbaren Rohstoffen und Herstellungsvarianten einem breiten Spektrum von Anwendungsanforderungen gezielt angepasst werden kann.

Weich PVC

Wir verarbeiten sowohl Thermoplaste als auch Elastomere. Thermoplastische Kunststoffe verformen sich in einem bestimmen Temperaturbereich und werden dann abgekühlt. Dieser Vorgang ist reversibel, das heißt, er kann beliebig oft wiederholt werden. Die Schweißbarkeit der Thermoplaste ermöglicht eine gute Verarbeitung dieses Materials.
Im Gegensatz dazu sind Elastomere formfeste Kunststoffe. Diese können elastisch durch Zug- und Druckbelastung verformt werden und finden danach in ihre ursprüngliche Gestalt zurück.

Polyvinylchlorid (PVC) ist ein thermoplastischer Kunststoff, der mit PP und PE zu den am meisten verwendeten Kunststoffen gehört. Dies erklärt sich durch seine sehr guten mechanischen Eigenschaften, seine chemische Beständigkeit und seine Widerstandsfähigkeit gegen Oxidation, auch unter Ausübung von Druck oder im langfristigen Kontakt mit Chemikalien.
PVC wird durch Kettenpolymerisation aus dem Monomer Vinylchlorid hergestellt und ist als Hart-PCV beispielsweise für Fenster- oder Rohprofile oder als Weich-PVC für Anwendungen wie Schläuche oder Dachdichtungen auf dem Markt zu finden. Bei uns kommt Weich-PVC bei der Herstellung unserer Innenhüllen zum Einsatz. Dadurch erfüllen diese die angeforderte Flexibilität für den Einbau im Tank.

PP-Folien

Polypropylen (PP) ist aufgrund seiner umfangreichen Eigenschaften einer der am meisten verwendeten thermoplastischen Kunststoffe. Er wird durch Kettenpolymerisation aus dem Monomer Ethen hergestellt. Die Produktion vom PP ist sehr flexibel und kann gezielt modifiziert werden beispielsweise durch Additive, die die Eigenschaften von PP ändern können. Aufgrund dieser Variabilität ist dieser Kunststoff in vielen Produkten zu finden, vor allem in Verpackungen, elektrischen Geräten und in der Autoindustrie.

Wir verarbeiten und handeln unterschiedliche PP Folien, die sich durch chemische Beständigkeit gegenüber Basen und Säuren auszeichnen und gleichzeitig gute mechanische Eigenschaften aufweisen.

PE-Folien

Polyethylen ist der thermoplastische Kunststoff, der weltweit am häufigsten verwendet wird. Er wird durch Kettenpolymerisation aus dem Monomer Ethylen hergestellt. PE ist als HDPE (hohe Dichte PE) oder als LDPE (geringe Dichte PE) zu finden. HDPE wird vor allem in der Konstruktion und LDPE in der Verpackungsindustrie angewendet. 

Unsere PE Folien sind aufgrund ihrer guten chemischen Beständigkeit vor allem gegen Basen und Säuren und ihrer guten mechanischen Eigenschaften für die Anwendung als Innenhülle sehr gut geeignet.

TPU- Folien

Thermoplastisches Polyurethan (TPU) gehört zu der Produktklasse der thermoplastischen Elastomere (TPE). Es erreicht annähernd die Elastizität und das dynamische Verhalten von vernetzten Elastomeren mit den Vorteilen der thermoplastischen Verarbeitbarkeit und Recyclierbarkeit. Es gibt zwei Varianten vom TPU: Polyether- und Polyester- Polyurethan. Aufgrund der Mikrobenbeständigkeit und der deutlich besseren Hydrolysebeständigkeit, wird für Außenanwendungen überwiegend Polyether-Polyurethan eingesetzt. Für das Polyester- Polyurethan wiederum spricht die gute Öl- und Fettbeständigkeit für Anwendungen u.a. im Automobil- und Maschinenbau. Abhängig von der gewünschten Anwendung, bieten wir die beste Lösung an.

PTFE

Polytetraflurethylen (PTFE) ist ein teilkristallines Polymer, das aus Kohlenstoff und Flur besteht. Aufgrund seiner teilkristallinischen Struktur besitz PTFE eine niedrigere Festigkeit und Härte als die thermoplastischen Folien, aber eine gute Schlagzähigkeit. Es zeichnet sich durch seine außergewöhnliche chemische Beständigkeit gegen fast alle Chemikalien aus und ist deswegen von großer Bedeutung in der chemischen Industrie.

Kautschuk

Kautschuk ist ein Elastomer, das durch Vulkanisation aus Gummi und Latex hergestellt wird. Elastomere Stoffe können ihre ursprüngliche Form wieder annehmen, wenn man sie verdreht, biegt oder auseinandererzieht und anschließend wieder loslässt. Durch die Vulkanisation wird die Beweglichkeit von Gummi und Latex herabgesetzt. Somit erfordert eine Verformung des Materials mehr Kraft, ist begrenzt und reversibel.
Abhängig vom Anwendungszweck, kann Kautschuk durch die Wahl der Ausgangsprodukte und Molekularstruktur nach Maß hergestellt werden. Produkte aus Latex oder aus Gummi erfreuen sich weltweit großer Beliebtheit. Die bekannteste Anwendung von Kautschuk sind PKW- und LKW-Reifen. Es kann auch zu Moosgummi verarbeitet werden beispielsweise für die Verwendung als Mundstück bei Instrumenten.

CoEX Folien

Coex-Folien (koextrudierte Folien) sind mehrschichtige Folien, die aus verschiedenen oder gleichen Ausgangsstoffen entstehen. Diese Zusammenstellung aus unterschiedlichen Materialien ermöglicht die Kombination mehrerer positiver Eigenschaften, z.B. die Verarbeitungsfähigkeit. Wir können auf Kundenwunsch hin unterschiedliche COEX Folien anbieten und verarbeiten.

Gewebeverstärkte Materialien

Gewebeverstärkte Materialien eignen sich für Anwendungen, die eine höhere Robustheit erfordern. Diese Materialien eignen sich beispielsweise für den Einsatz im Bereich der Schwimmtechnik.

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